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Einzelbände

, Imagination and Cognition Literarische Denkformen Nietzsche und die Lyrik: Ein Kompendium Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur Theorie und Praxis interdisziplinärer Textforschung Text/Kritik: Nietzsche und Adorno Brod, Max / Weltsch, Felix - Anschauung und Begriff Particles Handbuch Archiv Kontext, Theorie und Praxis The Making of Copernicus Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens Conflicting Values of Inquiry Nietzsche Scrittore Poetica in permanenza Philosophie als Text Oswald Spengler - Ich bin kein Prophet  Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Aphorismen über die Naturphilosophie  August von Kotzebue: Der Wirrwarr oder der Muthwillige. Eine Posse in fünf Akten

Buchreihen

Textologie Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung Oswald-Spengler-Schriftenreihe im C. W. Leske Verlag

Zeitschriften

Comparatio - Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft ZeitsprNietzsche-Studien - Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit

Christoph Lüthy, Claudia Swan, Paul J.J.M. Baker, Claus Zittel (Hg.):
Image, Imagination, and Cognition: Medieval and Early Modern Theory and Practice

Image, Imagination, and Cognition: Medieval and Early Modern Theory and Practice

How were the relations among image, imagination and cognition characterized in the period 1500 – 1800? The authors of this volume argue that in those three centuries, a thoroughgoing transformation affected the following issues: (i) what it meant to understand phenomena in the natural world (cognition); (ii) how such phenomena were visualized or pictured (images, including novel types of diagrams, structural models, maps, etc.); and (iii) what role was attributed to the faculty of the imagination (psychology, creativity). The essays collected in this volume examine the new conceptions that were advanced and the novel ways of comprehending and expressing the relations among image, imagination, and cognition. They also shed light, from a variety of perspectives, on the elusive nexus of conceptions and practices.
Flyer (*.pdf) | Brill

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Marcus Born, Claus Zittel (Hg.):
Literarische Denkformen

Der traditionell behauptete Gattungsunterschied von wahrheitsorientierter philosophischer Prosa und fiktionaler Literatur stellt sich nicht zuletzt dann als problematisch heraus, wenn Formen des Denkens und Erkennens aus der Betrachtung herausfallen, die sich keinem der beiden Modelle zuordnen lassen. Das Konzept der »Literarischen Denkformen« soll dazu dienen, philosophische und literarische Modi des Erkennens gleichermaßen einzufangen. Die Leitfragen der vorliegenden Analysen sind somit, ob und auf welche Weise philosophische Texte auf »dichterische« Mittel angewiesen sind und inwiefern Literatur in Philosophie umschlägt, wenn man sich denkend in sie versenkt.
Flyer (*.pdf) | Wilhelm Fink

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Christian Benne, Claus Zittel (Hg.):
Nietzsche und die Lyrik: Ein Kompendium

Nietzsche und die Lyrik: Ein Kompendium

Das Kompendium nimmt zum ersten Mal die umfangreiche Lyrik Nietzsches in ihrer Gesamtheit in den Blick und gibt so einen Nachweis der Gleichberechtigung von Nietzsches Lyrik im Kontext seines Schaffens. Im Mittelpunkt stehen Beiträge, die einzelne Gedichte und lyrische Zusammenhänge durch genaue Lektüre unter der Prämisse erschließen, dass es sich bei ihnen um spezifisch philosophische Redeweisen handelt. Dazu zählt auch die Aufmerksamkeit gegenüber textueller Genese sowie der Präsentation der Gedichte. Dergestalt verfolgt der Band das Ziel, am Beispiel Nietzsches dem Verhältnis von Philosophie und Literatur in seiner ganzen Komplexität auf die Spur zu kommen: dem Dichterischen der Philosophie, dem Denkerischen der Dichtung.
J.B. Metzler

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Sandra Richter:
Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur

Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur

Seit ihren Anfängen gehören Literatur und Globalisierung zusammen. Denn durch Autoren und Reisende, durch Weitererzähltes und Übersetztes beeinflussen sich Literaturen in vielen Dimensionen. Dieser Prozess hat sich seit der Moderne beschleunigt und intensiviert. Heute bündelt sich die Vielfalt von Lebenserfahrung, Lebensentwürfen und literarischen Traditionen in Werken, die in mehreren Kulturen wurzeln. Und doch wird Literaturgeschichte als Nationalgeschichte geschrieben. Die Literaturwissenschaftlerin Sandra Richter hingegen erzählt die Geschichte deutschsprachiger Literatur erstmals als Weltgeschichte und macht die unterschiedlichen Einflussfaktoren in den jeweiligen Epochen transparent – von den mittelalterlichen Minnesängern bis hin zu deutschen Nobelpreisträgern wie Herta Müller. Eine spannende Erkundung durch mehr als ein Jahrtausend Dichtung. (randomhouse.de) | Leseprobe | Website: German Literature Global

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Buch-Reihe: Textologie der Philosophie, Literatur und Wissenschaften

Textologie

Herausgeber:
Jun-Prof. Dr. Martin Endres (Leipzig)
Dr. Axel Pichler (SRC Text Studies Stuttgart)
Prof. Dr. Claus Zittel (SRC Text Studies Stuttgart)

Die Reihe »Textologie der Philosophie, Literatur und Wissenschaften« versammelt Studien/Arbeiten aus unterschiedlichen Disziplinen und Fachrichtungen, die unter erkenntnistheoretischen, sprachphilosophischen, philologischen, editionstheoretischen und literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten verschiedene Phänomene von Textualität sowie sprachlich-ästhetische Darstellungsformen untersuchen und deren Konsequenzen für das Verständnis philosophischer, literarischer und wissenschaftlicher Texte reflektieren.

Die Reihe soll insbesondere solchen Studien einen Raum bieten, die Fragen der Textkonstitution mit Fragen nach dem Textbegriff aus transdisziplinärer Perspektive verbinden. Sie ermutigt Forschungen, die die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Philosophie und Philologie aufgeben, um die Bedeutung und Funktion der »Artikulations-« und »Darstellungsformen« des Denkens in den Blick zu bekommen. Dazu zählt nicht nur die erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber der Faktur des Textes, sondern ebenso das Studium von Textabbildungen, Parabilder oder die Typographie. Eine so verstandene Philosophie der Philologie und Philologie der Philosophie kann klassische Textbegriffe erweitern oder revidieren, etwa indem sie an ästhetische, erkenntnistheoretische, editionsphilologische und literaturtheoretische Problemkonstellationen rückgebundene Textinterpretationen vorlegt oder die philosophischen Implikationen philologischer Entscheidungen aufzeigt.

Aufgenommen werden sollen daher Monographien und Sammelbände, die die Entstehungsbedingungen, die »Physiognomie« und die textuell-darstellerische Organisation eines Textes transparent machen oder die vice versa den editorischen Umgang mit Texten aus der Philosophie, der Literaturgeschichte und den Wissenschaften auf seine impliziten und häufig unerkannt regierenden Leitvorstellungen und Ideale hin befragen.

Ein weiteres Ziel der Reihe besteht darin, die Erprobung neuer Lektürepraktiken zu ermöglichen, welche der Philosophie und den Wissenschaften ein neues Forschungsfeld eröffnen, insofern sie die Performativität und Medialität einer individuellen Textgestalt in ihrer epistemologischen Valenz vor Augen führen. Auf diese Weise kann der in jüngster Zeit in erkenntnistheoretischen Debatten stark vernachlässigten Bedeutung der Darstellungsformen philosophischen, literarischen und wissenschaftlichen Denkens für die Wissensgenerierung Rechnung getragen werden. Zudem nimmt die Reihe Mustereditionen auf, die editorische und interpretatorische Relevanz eines solch materialaffineren Text- und Darstellungsverständnisses vor Augen führen.

Martin Endes, Axel Pichler, Claus Zittel (Hrsg.):
Theorie und Praxis interdisziplinärer Textforschung

Textologie - Theorie und Praxis interdisziplinärer TextforschungDie Publikation stellt den Eröffnungsband der Reihe Textologie der Philosophie, Literatur und Wissenschaften dar und versammelt Beiträge, die sich ausgehend von der Frage nach der Bedeutung und Funktion von Textualität der Entwicklung eines erweiterten Textbegriffs aus transdisziplinärer Perspektive widmen. Gemeinsames Ziel der Beträge ist es, Wege aufzuzeigen, wie die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Philosophie, Linguistikund Philologie aufgegeben und wie für die Darstellungsformen des Denkens sensibilisiertwerden kann. Klassische Textbegriffe werden so zur Diskussion gestellt und revidiert, indem auf ästhetische, erkenntnistheoretische, sprachphilosophische, editionsphilologische und literaturtheoretische Problemkonstellationen fokussierte Textinterpretationen vorgelegt und die philosophischen Implikationen philologischer Entscheidungen aufgezeigt werden. In Anknüpfung an diese theoretische Reflexion erproben die Beiträge neue Lektürepraktiken, die die Performativität und Medialität philosophischer, wissenschaftlicher wie literarischer Texte vor Augen führen.

Verlagsinformationen

Martin Endes, Axel Pichler, Claus Zittel (Hrsg.):
Text/Kritik: Nietzsche und Adorno

Text/Kritik: Nietzsche und AdornoPhilosophen, Philologen und Editionswissenschaftlern widmen sich der Frage, inwieweit die in den Texten Friedrich Nietzsches und Theodor W. Adornos realisierte "Ästhetisierung des Denkens" als ein zentrales Charakteristikum philosophischer Argumentation erachtet werden muss. Ziel ist eine Neubestimmung philosophischer Lektüre und die Erarbeitung einer Methodik, die sich an der individuellen Verfasstheit und Materialität des Textes bemisst.

Verlagsinformationen

Claus Zittel (Hrsg.):
Max Brod / Felix Weltsch: Anschauung und Begriff

Grundzüge eines Systems der Begriffsbildung
Mit einer Einl. v. Claus Zittel
Unter Mitarb. v. Axel Pichler

Brod, Max / Weltsch, Felix - Anschauung und BegriffBrod und Weltsch charakterisieren ihr Werk als eine Art "Monographie über verschwommene Vorstellungen". Sie zeigen, dass die von der philosophischen Phänomenologie Franz Brentanos und Husserls aufgestellten Postulate der Evidenz und genauen Beschreibung nur im Bereich der Wissenschaft statthaft sind, ansonsten aber unsere Wahrnehmungswelt von einer Vielzahl von vagen, unbestimmten, verschwommenen Sinnes- und Gedächtniseindrücken bestimmt wird, die eine empirisch arbeitende Psychologie ebenso wie die philosophische Erkenntnistheorie mit einzufangen und ihren Funktionen zu explizieren habe. Diese Schrift ist daher ein idealer Ausgangspunkt, um ein differenzierteres Bild der epistemischen Konfiguration der Prager Moderne zu zeichnen und grundsätzlich die Möglichkeiten einer psychologischen Ästhetik auszuloten. Die Neu-Edition dieser Schrift öffnet aber auch wieder einen lange verschütteten Zugang zur Literatur der Prager Moderne, insbesondere für das Erzählwerk Kafkas.

Die Edition des lange vergriffenen Werkes enthält eine Einleitung sowie ausgewählte Literatur zur Rezeption des Werks.

Verlagsinformationen

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Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit
Studies in Early Modern History, Culture and Science

Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit

Herausgegeben vom
Stuttgart Research Centre for Text Studies und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften

ISSN: 1431-7451

Redaktion:
Daniel Dornhofer, Sandra Richter, Albert Schirrmeister, Susanne Scholz, Claus Zittel: E-mail an die Redaktion

Wissenschaftlicher Beirat:
Susanna Burghartz, Renate Dürr, Moritz Epple, Klaus Herding, Oliver Huck, Wolfgang Neuber, Alessandro Nova, Klaus Reichert, Anselm Steiger, Johannes Süßmann, Anita Traninger

Was können, was müssen wir wissen über die Anfänge der Moderne, an deren Ende wir heute stehen? Welches waren die Leitgedanken, an denen sich die Wissenschaften, Recht und Politik, Kunst und Literatur, Theologie, Philosophie und Ökonomie im 16. und 17. Jahrhundert orientierten und die zu der bis heute geltenden Ausdifferenzierung in Einzeldisziplinen führten? Wie sahen die – rückwärts- oder vorausweisenden – Alternativen aus, die sich (warum?) nicht durchsetzten? Angesichts des problematisch gewordenen Fortschrittsmodells und der neuen Suche nach Alternativen erscheint es sinnvoll, den Blick zurückzurichten und das historisch Verfestigte wieder aufzulösen in die irritierenden und widersprüchlichen Bedingungen seiner Entstehung.

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Nietzsche-Studien
Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung

Nietzsche-Studien - Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung

Hrsg. v. Emden, Christian / Heit, Helmut / Lemm, Vanessa / Zittel, Claus

1 Heft pro Jahrgang

SCImago Journal Rank (SJR) 2015: 0.140
Source Normalized Impact per Paper (SNIP) 2015: 1.189
Impact per Publication (IPP) 2015: 0.118

De Gruyter | Nietzsche-Studien / NEW EDITORS AND NEW EDITORIAL BOARD

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Comparatio
Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft

Comparatio - Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft

Herausgeber:
Herausgegeben von LINDA SIMONIS, ANNETTE SIMONIS und KIRSTEN DICKHAUT.

Akademischer Beirat:
Elena Agazzi (Bergamo), Michael Bernsen (Bonn), Andreas Beyer (Paris), Michel Espagne (Paris), Andreas Gelz (Freiburg), Achim Hölter (Wien), Barbara Kuhn (Eichstätt), Jörn Steigerwald (Paderborn), Alain Viala (Oxford), Julia Zernack (Frankfurt/M.), Rüdiger Zymner (Wuppertal)

Erscheinungsweise: 2 Hefte jährlich
Heftumfang: ca. 360 S.
ISSN: 1867-7762
e-ISSN: 2509-7466

Es gehört zu den Spezifika von Literatur, Grenzen zu überschreiten und, jenseits einzelsprachlicher und nationaler Limitierungen, einen eigenen Raum der Kommunikation zu eröffnen. Dieser transnationalen, sprachübergreifenden und mehrsprachigen Dimension von Literatur, die in der gegenwärtigen Situation globaler Vernetzung neue Aktualität und Bedeutung gewinnt, gilt das Anliegen der Zeitschrift. Ziel ist es, geschichtliche und gegenwärtige literarische Prozesse und Phänomene zu erkunden, die sich auf solche übergreifende Weise konstituieren bzw. erst in einem transnationalen Horizont angemessen zu begreifen sind.

Der Schwerpunkt der Comparatio liegt dabei, in Einklang mit einer historisch fundierten vergleichenden Tradition, bei den europäischen Literaturen – wobei den romanischen Literaturen besondere Aufmerksamkeit zukommen soll. Diese Akzentsetzung schließt gleichwohl nicht aus, dass die Perspektive durch den Einbezug außereuropäischer Literaturen erweitert wird. Neben dem Literarischen im engeren Sinne soll auch das Wechselverhältnis der Künste, das Beziehungsfeld von Dichtung, bildender Kunst und Musik Gegenstand der Untersuchungen sein. Ein weiteres Anliegen ist es, solchen Forschungen ein Forum zu bieten, die die Spezifik des Literatur- und Kulturaustauschs in einer mentalitäts- und ideengeschichtlichen Perspektive deutlich werden lassen. Erwünscht ist eine Zugehensweise, die, philologische Beobachtung und systematischen Zugriff vereinend, übergreifende historische und begriffliche Problemstellungen erschließt.

Die Comparatio möchte so – als komparatistisch reflektierte Literaturwissenschaft – zu einem innovativen wissenschaftlichen Dialog auffordern und ihre Leser einladen, den Blick über die Grenzen eines einzelnen Faches hinaus zu erweitern.

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Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung

Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung

Begr. v. Montinari, Mazzino / Müller-Lauter, W. / Wenzel, Heinz
Hrsg. v. Emden, Christian / Heit, Helmut / Lemm, Vanessa / Zittel, Claus

In der Reihe werden herausragende monographische Interpretationen von Nietzsches Werk im Ganzen oder von spezifischen Themen und Aspekten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven veröffentlicht, vor allem aus philosophischer, literatur- und kommunikationswissenschaftlicher, soziologischer und historischer Sicht. Die Publikationen repräsentieren den aktuellen Stand. Jeder Band ist peer-reviewed.

Philosophie als Text – Zur Darstellungsform der "Götzen-Dämmerung"

Axel Pichler

Philosophie als Text – Zur Darstellungsform der "Götzen-Dämmerung"

Berlin/Boston: De Gruyter 2014 (Monographien und Texte der Nietzscheforschung 67)
Verlagsinformationen

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Oswald-Spengler-Schriftenreihe im C. W. Leske Verlag,

herausgegeben vom Stuttgart Research Centre for Text Studies (SRCTS)

Wissenschaftlicher Beirat: Andrea Albrecht (Stuttgart), Barbara Beßlich (Heidelberg), Alexander Demandt (Berlin), Gilbert Merlio (Paris), Wolfram Pyta (Stuttgart), Sandra Richter (Stuttgart), Claus Zittel (Stuttgart).

Website: Oswald Spengler Schriftenreihe des SRC Text Studies

Die Oswald-Spengler-Schriftenreihe des SRC for Text Studies verfolgt das Ziel, die Schriften und den Nachlass Spenglers textkritisch aufzuarbeiten und kulturhistorisch zu verorten. Damit soll zugleich einer schon zu Lebzeiten einsetzenden Hagiographie und der mit ihr einhergehenden ideologischen Vereinnahmung, Vereinfachung und Verharmlosung des spenglerschen Denkens entgegengewirkt werden. In den Fokus der Untersuchung rücken stattdessen die mannigfachen Bezüge und Einflüsse sowie die nationale und internationale Wirkung des spenglerschen Denkens.

Die Schriftenreihe wird Editionen aus den Beständen des spenglerschen Nachlasses versammeln sowie Studien, die aus verschiedenen Fachperspektiven (Geschichte, Philosophie, Literatur- und Kulturwissenschaft, Ästhetik ...) das Verständnis und die kritische Aufarbeitung von Spenglers Werk vorantreiben. Besonderes Augenmerk soll auf die textuelle Genese seiner Schriften und auf deren internationale Rezeption und Kritik gelegt werden, um die Basis für einen kritischen Diskurs über Spengler zu verbreitern.

Die Reihe erscheint im 1821 gegründeten C. W. Leske Verlag, der sich als Imprint des Lilienfeld Verlages (Düsseldorf) mit einem anspruchsvollen Wissenschafts- und Sachbuchprogramm ab 2016 neu aufstellt. Sie wird sowohl aus gedruckten wie elektronischen Ausgaben der einzelnen Beiträge bestehen. Die Reihe wird flankiert von einer vom SRCTS eingerichteten Website, die sukzessive weitere Materialien in digitaler Form bereitstellen wird.

Über eine Aufnahme der Bände entscheidet der wissenschaftliche Beirat. Manuskripte sind zu senden an: Prof. Dr. Claus Zittel (claus.zittel@ts.uni-stuttgart.de) oder an eines der anderen Mitglieder des Beirats.

Als erster Band wird erscheinen:

Oswald Spengler: Ich bin kein Prophet

Oswald Spengler

Ich bin kein Prophet

Die Aufzeichnungen »Politica« aus dem Nachlass

Mit einem Vorwort von Gilbert Merlio
Herausgegeben von Fabian Mauch

Ca. 600 Seiten

gebunden
Fadenheftung, Leseband
12,5 x 20,5 cm
(D) € 34,90, (A) € 35,90, sFr 44,50 (UVP)
ISBN 978-3-946595-02-1
Auch als E-Book erhältlich
Erscheinungstermin: Juni 2018

Download Vorschauprogramm Oswald Spengler: Ich bin kein Propeht

Vorschau auf der Homepage von C. W. Leske

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Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Aphorismen über die Naturphilosophie

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Aphorismen über die Naturphilosophie

Mit einer Einleitung herausgegeben von Fabian Mauch

Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) wie auch die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie« (1805) sind in der Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben, obwohl sie einen bedeutenden Übergangstext von der Natur zur Freiheitsphilosophie Schellings darstellen. Sie wurden ursprünglich in der kurzlebigen, in nur sechs Ausgaben erschienenen Zeitschrift »Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft« veröffentlicht, die Schelling zwischen 1805 und 1808 herausgab und zu der er die maßgeblichen Beiträge beisteuerte. Die 469 »Aphorismen«, die sich in zwei Hauptteile sowie eine vorangehende Einleitung gliedern, sind in wesentlichen Teilen Reflexionen über das Absolute und knüpfen zwar noch an das »System der gesammten Philosophie« von 1804 an, enthalten aber zugleich auch den Übergang von der frühen, von Kant und Fichte ausgehenden Identitätsphilosophie hin in »ein langsames Abdriften zu den dunklen Bereichen des Seins« (X. Tilliette), denen sich Schelling nach 1806 verstärkt zuwendet. Sprachlich und gedanklich entfernt er sich vom »System«, spricht von der »Liebe« und den »Relationen« und in Wendungen, die an Jacob Böhme erinnern, von der »Seele« der Dinge, »welche also zwar an sich betrachtet gleich dem Centro, relativ aber auf das Ding, das verworrene Gegenbild ihrer Einheit, nur ein Geschöpf des Centri ist«. Hier vollzieht sich die systematische Voraussetzung für das, was die folgenden Schriften wesentlich ausmacht: das Ausloten des Dunklen in der Natur und damit in uns selbst.
Die Textgattung »Aphorismus« war um 1800 noch nicht auf jene Bedeutung verengt, die uns heute an ein isoliertes »Kürzestfragment« denken lässt. Es handelt sich um kurze Abschnitte einer genetischen Darstellung, die jedoch anders als ein durchkomponierter Text einzelne Motive freier variieren und von verschiedenen Seiten her beleuchten kann.

Erste Einzelausgabe eines Schlüsseltextes der klassischen deutschen Philosophie und gleichzeitig eine gute Einführung in Schellings Denken. Die »Aphorismen« sind in einem anschaulichen Stil verfasst und mit zahlreichen Beispielen illustriert. Sie sind das letzte Werk aus Schellings identitätsphilosophischer Periode und weisen bereits auf die Freiheitsphilosophie hin.

Hamburg: Meiner 2018 (Philosophische Bibliothek 713)
Verlag

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August von Kotzebue: Der Wirrwarr oder der Muthwillige. Eine Posse in fünf Akten

August von Kotzebue

Der Wirrwarr oder der Muthwillige. Eine Posse in fünf Akten

Mit einem Nachwort herausgegeben von Fabian Mauch

Der Wirrwarr (1803) gehörte zu den seinerzeit beliebtesten und meistgespielten Stücken August von Kotzebues (1761 –1819). Auch von der Kritik wohlwollend aufgenommen, wurde er 1919 sogar verfilmt. Mit ihrer geschlossenen Form ist diese kleine "Posse" dabei ein Paradebeispiel für ein Regeldrama, was Kotzebue aber nicht daran hindert, in ihr jede Ordnung auf den Kopf zu stellen.

Ausgangspunkt der Handlung ist, wie so oft bei Kotzebue, eine Verwicklung amouröser Art: Frau von Langsalm möchte ihre Tochter Doris mit deren Vetter, Fritz Hurlebusch, verheiraten; dieser hat indes vielmehr Auge auf seine Cousine Babet geworfen. An Babet interessiert ist zugleich der umtriebige Selicour, der wiederum Doris’ Geliebter ist und sich einen Spaß daraus machen will, nun auch noch die junge Babet zu erobern. Der Titel ist hier also wortwörtlich Programm. Neben seinem auch heute noch unbestreitbaren Unterhaltungswert vermittelt Der Wirrwarr dabei einen authentischen Eindruck von der Theaterkultur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, spiegelt er doch in eindrucksvoller Weise den Geschmack und die Erwartungen des damaligen Publikums wider.

Hannover: Wehrhahn 2018 (Theatertexte 60)
Verlag

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Particles in Ancient Greek Discourse

Bonifazi, A., A. Drummen, and M. De Kreij

Particles in Ancient Greek Discourse. Five Volumes Exploring Particle Use Across Genres

Hellenic Studies Series, Washington D.C. http://chs.harvard.edu/CHS/article/display/6391 online publication, 2016.

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Handbuch Archiv

Marcel Lepper/Ulrich Raulff (Hrsg.)

Handbuch Archiv

Geschichte, Aufgaben, Perspektiven
ca. 432 S.,
Gebunden Erscheint am: 15.02.2016
Verlag J.B. Metzler

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Käte Hamburger. Kontext, Theorie und Praxis

Albrecht, Andrea, Claudia Löschner (Hg.)

Käte Hamburger. Kontext, Theorie und Praxis

Berlin/Boston:deGruyter 2015
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The Making of Coperinicus

Wolfgang Neuber, Thomas Rahn, Claus Zittel (Hg.)

The Making of Coperinicus. Early Modern Transformations of a Scientist and his Science

Brill: Boston und Leiden 2015
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Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens

Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Olav Krämer, Carlos Spoerhase (Hg.)

Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens

Berlin/Boston:deGruyter 2015
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Nietzsche scrittore. Saggi di estetica, narratologia, etica

Annamaria Lossi, Claus Zittel (Hg.)

Nietzsche scrittore. Saggi di estetica, narratologia, etica

Pisa 2015
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Poetica in permanenza

Gabriella Pelloni , Claus Zittel(Hg.)

Poetica in permanenza. Studi su Nietzsche

Pisa 2017
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Conflicting Values of Inquiry: Ideologies of Knowledge in Early Modern Europe

Tamas Demeter, Kathryn Murphy, Claus Zittel (Hg.)

Conflicting Values of Inquiry: Ideologies of Knowledge in Early Modern Europe

Brill: Boston und Leiden 2014
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